Das Logistikteam während der MOSAiC Expedition

Vielleicht hat sich der ein oder andere schon gefragt, was unsere genauen Aufgaben während der Expedition sind. Wir unterstützen zum einen logistische Aspekte von MOSAiC und übernehmen zum anderen auch einige der Eisbärwachen auf dem Eis, die zwischen den meisten Teilnehmern der Expedition rotieren. Geht es dabei darum die Tiere zu beschützen oder die Wissenschaftler, die auf dem Eis arbeiten? Nun ja, Beides hat seine Richtigkeit.

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Die Expedition vor der Expedition- MOSAiC

80 Grad Nord, nein die Mittleren Breiten, 47 Grad Nord, 700 m ü. NN. Die Zeit steht still. Kälte. Eisberge. Ich klettere, festhalten, nicht loslassen. Ein Ziel, stark sein, Hinfallen, Aufstehen, Erleichterung. Umdrehen. Eisbären. Wo ist Grönland? Breaking News! Pinguine sind aufgrund des Klimawandels in die Arktis geflüchtet. Die Welt steht still. Verrückt. Krill. Wale, Robben. Die Alpen, Standfestigkeit. Ein Schiff in Sicht. Ach es ist Norwegen, ich bin im Fram Museum. Werft sie von Bord. Polarforschung, Egoisten. Wer ist der erste am Nordpol? Meine Gäste, die Hoffnung. Es ist komisch. Achtung, wir sinken. Nein wir driften, die Natur ist gnädig. Pass auf, ein Eisbär. Ich korrigiere, es ist doch der Mensch. Wir konsumieren uns zu Tode. Ich wache auf. Weiterlesen „Die Expedition vor der Expedition- MOSAiC“

klimafit- Klimawandel und Folgen verstehen

WENN NICHT JETZT, WANN DANN?

Rund um den Globus fordern Menschen, unter anderem im Rahmen von „Fridays for Future“, ein entschlossenes Handeln für mehr Klimaschutz von der Politik. Dass die Auswirkungen des Klimawandels auch Deutschland betreffen, merken wir immer deutlicher, beispielsweise: vermehrte Hitzetage über 30 Grad, Dürren, Starkniederschlagsereignisse oder durch den steigenden Meeresspiegel. Weiterlesen „klimafit- Klimawandel und Folgen verstehen“

Das Schicksal eines Wassermoleküls

„Es grenzt schon fast an ein Wunder oder gar Zufall, wie das Leben auf der Erde entstanden ist. Wäre der Planet vor drei oder zwei Milliarden Jahren an einer der Sonne abgewandten Seite nicht abgekühlt, dann hätte es mich, ein Wassermolekül, wahrscheinlich niemals gegeben.

Über Jahrmillionen muss ich wohl im antarktischen Schelfeis geschlummert haben. Ich war jedoch nicht alleine. Mein schwerer Sauerstoffkopf wurde über meine zwei leichten Wasserstoffarme mit den zwei nächstliegenden Köpfen meiner Artgenossen eingespannt. Eng war es und ich habe mich ziemlich unbeweglich gefühlt. Vor allem, weil umgekehrt meine beiden Wasserstoffärmchen als Stützen für die Köpfe zweier weiterer Artgenossen dienten. Gemeinsam formten wir hübsche Eisgerüste von unterschiedlichsten Strukturen und kunstvollen Architekturen.

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Eisfrei- Abschied vom Vernagtferner

Es überfordert den Menschen, im Sinne einer Zukunft zu handeln, die er nicht mehr erleben wird.                              (Ilija Trojanow, EisTau)

Ein Glaziologe aus Überzeugung

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© Toby Binder photography 2015

Ludwig Braun, ehemaliger Leiter der Kommission für Glaziologie hat seine Leidenschaft zum Berufgemacht. 1951 in der Schweiz geboren, studierte er Naturwissenschaften an der ETH Zürich sowie an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada. Seine Doktorarbeit verfasste er an der ETH über Schmelzwasserabfluss von Gletschern in den Alpen. 1994 begann er, im Auftrag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften den Vernagtferner zu untersuchen. Noch heute führt er Interessierte in den Sommer-monaten zum Vernagtferner und der Pegelstation Vernagtfach. Im Rahmen eines Praktikums habe ich Ludwig vor acht Jahren kennengelernt und durfte als „Gletschermagd“ bei Messungen am Vernagtferner mithelfen. Von ihm habe ich viel gelernt und es freut mich, über Ludwig und seine Arbeit berichten zu dürfen.

 

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